Bis kurz nach dem 2. Weltkrieg gab es in Gispersleben keine eigene katholische Kirche, da die Zahl der katholischen Einwohner recht übersichtlich war. Erst mit dem Zuzug zahlreicher Flüchtlinge und Vertriebener nach Gispersleben, Tiefthal und Kühnhausen wurde der Wunsch und auch der Bedarf für eine eigene Kirche aktuell. Nicht zuletzt dank der Fürsprache des damaligen Weihbischofs Dr. Freusberg konnte am 12. Juni 1955 der Grundstein für das Kirchengebäude gelegt werden. Am 20. November 1956 fand die Weihe der neuen Kirche, die mit viel Eigenleistung errichtet worden war, statt.

Vor allem in den 70'er und 80'er Jahren wuchs die Gemeinde durch den Zuzug vieler junger Familien in die großen Neubaugebiete beständig. Auch die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde war von Anbeginn eng, hatten die katholischen Christen doch einige Jahre die evangelische Viti-Kirche für ihre Gottesdienste nutzen dürfen. Bis heute gibt es einen ökumenischen Chor und ein gemeinsames Gemeindefest.

Seit dem Jahr 2005 ist St. Antonius eine Filialgemeinde der Pfarrei St. Josef. Eine umfangreiche Renovierung des Innenraums konnte 2014 umgesetzt werden, ebenso wie die Sanierung des Kirchturms.

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